Das Programm 2010

Mittwoch, 24. Februar 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Warum stürzen Radfahrer meistens auf den Kopf?

Radfahren macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich. Was kann getan werden, um junge Radfahrer im Straßenverkehr vor Unfällen und schweren Verletzungen zu schützen? Mit verschiedenen Experimenten soll gezeigt werden, wie man Verkehrssicherheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen als Radfahrer erhöhen kann.

Prof. Dr. Maria Limbourg (Verkehrspädagogin)

Freitag, 26. Februar 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Warum wurden manche Dinosaurier so groß?

Dinosaurier faszinieren Kinder nicht erst seit dem Film „Jurassic Park”.  Seit Entdeckung der ersten Dino-Fossilien spekulieren Menschen und insbesondere Wissenschaftler über die Lebensweise der „schrecklichen Echsen“. Woher aber weiß man eigentlich, wie die Dinosaurier lebten und warum wurden manche Arten so groß und „schrecklich“? Wie groß waren wohl die größten Dinosaurier? Weitere Fragen, denen wir im Rahmen der Vorlesung nachgehen werden, sind: Wann lebten die großen Dinosaurier und wieso starben sie aus? Sind Dinosaurier denn wirklich ausgestorben? Indem wir diese und ähnliche Fragen beantworten, werden wir ganz nebenbei einiges darüber erfahren, wie die biologische Evolution funktioniert.

Prof. Dr. Hynek Burda
Dr. Sabine Begall
(Zoologen)

Mittwoch, 3. März 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Willst Du mit mir gehen? Wie sage ich es richtig?

Paul hat ein Problem. Immer wenn er Paula sieht, schlägt sein Herz schneller. Gerne wäre er öfter mit Paula zusammen. Was soll er tun? Er fragt seine Freunde, seinen Vater, das Internet und auch die Bravo-Redaktion. Doch keiner weiss so recht, was er wie tun sollte. Gemeinsam werden wir versuchen, eine Antwort für Paul zu finden.

Beitrag in der WDR Lokalzeit Ruhr

Prof. Dr. Jo Reichertz(Kommunikationswissenschaftler)

Freitag, 5. März 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Auch das kleinste Buch der Welt wiederfinden

Wissen einpacken bedeutet Bücher schreiben. Bücher und Aufsätze in Zeitschriften sind die Staffelstäbe mit denen Wissen weitergegeben wird. Die Bibliothek ist ein großer Speicher und verschafft den Studierenden, den Professorinnen und Professoren zum Beispiel hier an der Uni Zugang zu Informationen und Literatur. Alle Bücher der Universität Duisburg-Essen nebeneinandergestellt wären so lang wie die Autobahnstrecke von Essen nach Köln.

Wie findet man in diesen „Chaos“ etwas wieder? Auch das kleinste Buch der Welt soll wiedergefunden werden. An verschiedenen Beispielen wird spielerisch verdeutlicht, wie Ordnung, Verzeichnisse und Datenbanken entstehen. Wir brauchen diese Hilfen nicht nur um die Bücher wiederzufinden, sondern auch damit wir mit Suchmaschinen wie Google etwas im Internet finden. Die Aufgabe der Bibliothek in der Literaturversorgung der Universität wird erläutert.

Albert Bilo, Ltd. Bibliotheksdirektor

Mittwoch, 10. März 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Fasern, Folien und Schäume aus Kunststoffen:
Wo kommen solche Polymerwerkstoffe her, und was tun Chemiker dabei?

Wir haben uns daran gewöhnt, dass sehr viele alltäglich benutzte Gegenstände, zum Beispiel Verpackungen oder Bekleidung, aus Polymeren bestehen. Auch für andere Anwendungen werden traditionelle Werkstoffe wie Glas oder Metall durch Polymere ersetzt; das kann man gut bei Autos oder Flugzeugen erkennen. Die besonderen Eigenschaften von Polymeren beruhen darauf, dass sie aus großen kettenartigen Molekülen aufgebaut sind. Auf Basis von Erdöl werden zunächst die Bausteine für diese Kettenmoleküle gewonnen. Für die weiteren Reaktionen zu Polymeren haben Chemiker besonders viele Varianten entwickelt. Wie in einem Baukasten können durch Kombinationen von Bausteinen und Kettenlängen Kunststoffe mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften erhalten werden. Diese lassen sich dann in verschiedenen Verfahren weiter verarbeiten, sodass der Phantasie des Anwenders nahezu keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Prof. Dr. Mathias Ulbricht(Chemiker)

Freitag, 12. März 2010, 17 Uhr, Audimax Essen

Was verrät der Röntgenblick?

Was sind Röntgenstrahlen? Man kann damit Dinge sehen, die man sonst von außen nicht sehen kann, z.B. ob man sich bei einem Unfall den Knochen gebrochen hat. Bei welchen Krankheiten können Röntgenstrahlen sonst noch helfen? Die unikids dürfen mit raten!

Wie läuft eine Röntgenuntersuchung ab? Und wozu ist eigentlich diese schwere Bleischürze da? Auf einer kleinen Filmreise werden wir die Unikids zum Röntgen mitnehmen.

Wieso werden am Flughafen die Koffer geröntgt? Und was sind die neusten Möglichkeiten des ‚Röntgenarztes’, Krankheiten zu erkennen? Bewegte Bilder z.B. von der Computertomographie, die auch mit Röntgenstrahlen arbeitet, zeigen das.


Dr. Susanne Ladd
(Radiologin)

Letzte Änderung: 19.07.2010